das ensemble

Die Musiker von teatro del mondo lernten sich größtenteils einem internationalen Orfeo-Projekt unter der Leitung von Gabriel Garrido, einem der führenden Monteverdi-Spezialisten unserer Zeit, kennen und schätzen. Nach der Gründung des Ensembles folgten zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, die von der Kritik begeistert gefeiert wurden.

Ob als Vokalensemble, mit großer Continuo-Besetzung, oder als Orchester: Teatro del mondo machte schnell von sich reden.
 
Höhepunkte waren Auftritte und Konzertübertragungen beim Rheingau-Musikfestival, beim Mecklenburg- Vorpommern- Musikfestival, beim Festival Rhein- Vokal, beim Beethovenfest Bonn und beim Young Euro Classic-Festival Berlin. Viel Beachtung fanden Aufführungen einer Rekonstruktion von Bachs Köthener Trauermusik in großer Besetzung unter Michael Schneider bei den Frankfurter Domkonzerten, die Zusammenarbeit mit La Stagione Frankfurt bei den Frankfurter Konzerten im Kaisersaal sowie beim Festival Irrsee. Außerdem die von Jürgen Tamchina und Stefan Bastians in Szene gesetzten Madrigalkomödien mit großem Continuo bei diversen Festivals.


Beim Vielklangfestival Tübingen wirkt das Ensemble seit 2013 als „ Orchester in Residence“ und arbeitete u. a. mit Bernhard Forck/ Violine, Gottfried von der Goltz/ Violine, Heidi Gröger/ Viola da gamba, Saskia Fikentscher/ Oboe, Sibylla Rubens/ Sopran und Klaus Mertens/ Bass erfolgreich zusammen.

Andreas Küppers, Cembalo & Leitung

Andreas Küppers studierte Klavier und historische Tasteninstrumente an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, u. a. bei Wiebke Weidanz. Weitere Lehrer waren Jörg-Andreas Bötticher (Basel) und Michael Behringer (Freiburg).


Andreas Küppers spielte mit der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Freiburger Barockorchester, dem Balthasar-Neumann-Ensemble, dem BRock-Orchester, der Staatskapelle Berlin, der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Chamber Orchestra of Europe, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Frankfurter Museumsorchester, dem Stuttgarter Kammerorchester, und arbeitete u.a. mit Thomas Hengelbrock, Fabio Biondi, Michael Hofstetter, Ton Koopman, Yannick Nézet-Seguin, Christophe Coin, Louis Langrée, Michael Schneider, Stephen Isserlis und Kristin von der Goltz.


Regelmäßig wirkt Andreas Küppers als musikalischer Assistent von René Jacobs an großen internationalen Barockopern-Produktionen mit. Konzertreisen führten ihn u.a. nach Spanien, Frankreich, Österreich, Tschechien, Rumänien, Östereich, Litauen, Italien und in die Schweiz. Mehrfach war er an der Staatsoper Berlin, am Theater Dortmund, am Theater an der Wien, an der Oper Frankfurt und am Staatstheater Wiesbaden als Cembalist und musikalischer Assistent bei Opernproduktionen engagiert. 2014 zeichnete Andreas Küppers für die musikalische Fassung und Einrichtung von C. Monteverdis "L'incoronazione di Poppea" an der Oper Frankfurt verantwortlich.


Seit 2006 erfüllt Andreas Küppers einen Lehrauftrag an der HfMDK Frankfurt. Er leitet seit 2013 die Ensembles beim jährlichen Vielklang-Festival Tübingen und studierte den Frankfurter Hochschulchor, die Kammerphilharmonie Frankfurt und andere Klangkörper für musikalische Projekte ein. Mit dem von ihm gegründeten Vokalensemble Teatro del mondo trat er erfolgreich beim Rheingau-Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Young-Euro-Classic-Festival sowie bei Rhein-Vokal auf. Andreas Küppers ist seit 2014 künstlerischer Leiter der Kirchenkonzerte Karben.

il gran teatro del mondo

Das große Welttheater - il gran teatro del mondo

 

Die Welt – eine große Bühne. Auf ihr versammelt finden sich vom Bettler bis zum König, vom Kind bis zum Greis, vom Schurken zum Edelmann die buntesten Gestalten, erdacht von Gott – dem Meister des Himmels. Diese Metapher der Welt als Bühne gehört untrennbar zum Selbstverständnis des barocken Menschen. Mitten in diese Epoche - die sich in steter Spannung zwischen Daseinsfreude und Jenseitssehnsucht befindet - fällt das Jahr 1600.
 
Das Ensemble Teatro del mondo hat es sich zur Aufgabe gemacht, die von dieser Zeitenwende ausgehende Barockmusik zum Klingen zu bringen. Begleiten Sie uns auf der spannenden Reise durch eine Zeit, die fern erscheint, deren Musik uns jedoch durch Ihre Expressivität und Emotionalität so nahe ist.